Autor Nachricht Gast
18.02.2006, 19:20
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▲ Premium-Member Anmeldedatum: 27.02.2005 Beiträge: 20310 Wohnort: Bundesstadt
04.03.2006, 01:13
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Arno Widmann Stoiber, der Komplize der Mullahs Edmund Stoiber ist Bayerns Ministerpräsident. Das ist ein großes Glück. Vielleicht nicht für Bayern. Aber ganz sicher für den Rest der Republik, den er ja auch hatte regieren wollen. Als die Passauer Neue Presse ihn dieser Tage fragte "Wie beurteilen Sie die gewalttätigen Ausschreitungen in der islamischen Welt wegen der Mohammed-Karikaturen", hat er nicht etwa darauf hingewiesen, dass es sich gerade nicht um die spontane Empörung von sich in ihren tiefsten religiösen Gefühlen angegriffenen Muslimen handelt, sondern um eine in aufwändiger Kleinarbeit mediengerecht angezettelte, sorgfältig orchestrierte Hetze. Nein. Edmund Stoiber widmete dem Geschehen zwei Sätze "Eines ist klar: Jede Gewalt und Radikalisierung ist absolut inakzeptabel." Danach kommt ein "Aber". Das führt in einer atemraubenden Suada zu dem Schluss: "Wir nehmen einfach so hin, dass christliche Symbole Gegenstand von Spott und Hohn sind. Hier zu Lande ist die Verletzung von religiösen Symbolen nur dann strafbar, wenn dadurch der öffentliche Friede gestört wird, also wenn es einen Aufruhr gibt. Da muss man nachdenken, ob man den Paragrafen 166 des Strafgesetzbuchs nicht schärfer fassen sollte." Die Meinungsfreiheit zählt Edmund Stoiber offensichtlich nicht zu den demokratischen Werten, die er gegen totalitäre Ideologien zu verteidigen gedenkt. Im Gegenteil: Bei ihrer Bekämpfung macht er freudig gemeinsame Sache mit den Mullahs. Er ist sich einig mit ihnen: Wer den Glauben kritisiert, wer ihn verspottet, der gehört nicht angehört, sondern bestraft und aus dem Verkehr gezogen. Stoiber ist der Komplize der Mullahs. Wir müssen uns klar darüber sein: Für die Demokratie in der Bundesrepublik ist Bayerns Ministerpräsident Stoiber eine größere Bedrohung als der Terrorismus. Wer Stoiber, der ja noch nichts wirklich Gefährliches gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung unternommen hat, glaubt damit verteidigen zu können, es handele sich um einen einmaligen Ausrutscher, der lese in demselben Interview seine Antwort auf die Frage, ob er inzwischen den Film "Tal der Wölfe - Irak" schon gesehen habe. Sie lautet: "Ich kenne den Inhalt sehr genau." Er hat ihn also nicht gesehen. Er hatte ihn verbieten wollen, ohne ihn gesehen zu haben. Diesmal geht er deutlich weiter. Er sagt: "Wenn die türkische Öffentlichkeit begeistert ist, wenn türkische Spitzenpolitiker diesen Film loben, dann muss ich ganz ehrlich sagen: Wenn das die Realität der Türkei heute ist, dann passt die Türkei schon deshalb nicht in die EU." Das ist nun der komplette Wahnsinn. Ginge es auf dieser Welt vernünftig zu, wären nach diesen Sätzen zwei kompakte Herren vor den bayerischen Ministerpräsidenten getreten, hätten ihm einen weißen Kittel um den Leib gebunden und ihn - freundlich begütigend auf ihn einredend - aus dem Verkehr gezogen. Wie kann ein verantwortlicher Politiker in einem Atemzug erklären, er habe einen Film nicht gesehen, aber wer an ihm Gutes fände, der habe in seinem Club nichts verloren? Stoiber sagt nichts anderes als: Ich habe es nicht gesehen, aber ich sehe es so. Das ist schon wegen seiner Offenheit verrückt. Die unterscheidet sich nicht wesentlich von der Selbstgewissheit, mit der fanatische Mullahs genau zu wissen behaupten, was Allah möchte. Die Beziehungen zur Türkei, einem von Deutschlands wichtigsten Partnern, abhängig zu machen von einem Film, den nicht etwa die türkische Regierung gedreht hat, sondern ein Stoiber bisher ganz unbekannter Regisseur, ist schon absurd genug. Wer das tut, dazu aber noch erklärt, er habe den Film nicht gesehen, gehört unter Beobachtung. Aber es geht nicht nur um unsere Auseinandersetzung mit dem Islam, um unser Verhältnis zur Türkei und zu den in Deutschland lebenden Türken. Die Selbstsicherheit, die Selbstverständlichkeit, mit denen der bayerische Ministerpräsident davon ausgeht, dass er um Entscheidungen zu treffen, um ein Urteil zu fällen, sich nicht mit der Lage vertraut machen, sich kein eigenes Bild machen muss, die erschrecken zutiefst. Hier spricht die Arroganz der Macht, die erklärt: Was ich sage, gilt. Ganz gleichgültig, ob es zutrifft oder nicht. Selbst die Frage danach, ob es zutrifft, erübrigt sich. Stoiber - das ist die Botschaft dieser Erklärungen - hat Recht, weil er Recht hat. Er weiß, was richtig und was falsch ist, weil er es weiß. So reden Despoten. So sollte ein demokratischer Politiker nicht reden. So sollte eine Partei, so sollten die Wähler nicht mit sich reden lassen. Bitte beachten: Ich habe diesen Text nur zitiert! Er stammt also nicht von mir und spiegelt auch nicht zwangsweise meine Meinung wieder. Nicht, daß irgendwelche falschen Behauptungen aufkommen
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▲ pn email Veteran Name: Sven Fahrzeug: CRX Anmeldedatum: 16.12.2005 Beiträge: 562 Wohnort: Erkelenz / NRW
04.03.2006, 23:09
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Verfasst am: 04.03.2006, 23:25
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Zitat Gesinnungsschnüffelei und Diskriminierung von Muslimen Von Lena Sokoll 12. Januar 2006 Muslime, die im Bundesland Baden-Württemberg einen deutschen Pass beantragen, müssen sich einer Gesinnungsschnüffelei von Seiten des Staates unterziehen lassen, die nicht nur die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen verletzt, sondern auch sämtliche Menschen islamischen Glaubens diskriminiert. Die per se angezweifelte "Verfassungstreue" muslimischer Einbürgerungsbewerber soll von Behördenvertretern durch ein Leitfadeninterview überprüft werden, das selbst in offenem Widerspruch zu den in der Verfassung verankerten Bürger- und Freiheitsrechten steht. Dabei gehört das Bekenntnis zur Verfassung und der "freiheitlich demokratischen Grundordnung" Deutschlands ohnehin zum Einbürgerungsverfahren in der gesamten Republik und muss von jedem abgelegt werden, der einen deutschen Pass erhalten möchte. Das baden-württembergische Innenministerium gestattet sich jedoch, bei Muslimen grundsätzlich Zweifel zu hegen, ob dieses Bekenntnis bei der Einbürgerung auch der tatsächlichen "inneren Einstellung" entspricht. Daher werden seit dem 1. Januar 2006 mit sämtlichen Einbürgerungsbewerbern, die aus islamischen Ländern stammen oder bekanntermaßen dem islamischen Glauben anhängen, vertiefende Gespräche geführt, mit deren Hilfe die Einwanderungsbehörden Einblick in die wahre Gesinnung der Menschen nehmen wollen. Grundlage dieser Gespräche ist ein Leitfaden, der 30 Punkte und zu diesen jeweils eine oder mehrere Fragen umfasst und mit dem die Zweifel der Einwanderungsbehörde ausgeräumt werden sollen, "ob der Einbürgerungsbewerber den Inhalt seiner Erklärung [Bekenntnis zur Verfassung] wirklich verstanden hat und ob sie seiner inneren Überzeugung entspricht". Inhaltlich ist der Leitfaden als vollkommen unzulässige Einmischung des Staates in Fragen der persönlichen und politischen Einstellung anzusehen. Sein Fragenkatalog spiegelt den Rassismus von Seiten des Staates, der Muslime pauschal verdächtigt, weibliche Familienmitglieder zu unterdrücken, Selbstjustiz zu üben und mit Terrorakten zu sympathisieren. Die unverschämte und provokative Form der Fragen lässt erkennen, dass diese neue Praxis im Einbürgerungsverfahren eher dazu dient, Migranten zu entwürdigen und einzuschüchtern, als in irgendeiner Art Verfassungsgrundsätze zu verteidigen. So befragt das Innenministerium die Muslime dummdreist, ob es sich bei ihnen um Anhänger der Al Qaida handelt: "Sie haben von den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und am 11. März 2004 in Madrid gehört. Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer? Erläutern Sie Ihre Aussage." Schließlich scheint den baden-württembergischen Behörden das islamische Glaubenbekenntnis an sich schon Grund genug zu sein, um von Kontakten zu Terroristen auszugehen: "Sie erfahren, dass Leute aus Ihrer Nachbarschaft oder aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis einen terroristischen Anschlag begangen haben oder planen. Wie verhalten Sie sich? Was tun Sie?" Andererseits finden sich in dem Leitfaden Fragen, bei denen vollkommen rätselhaft ist, wie sie in Zusammenhang mit der "inneren Einstellung zur Verfassung" stehen sollen: "In Deutschland kann jeder selbst entscheiden, ob er sich lieber von einem Arzt oder einer Ärztin behandeln lässt. In bestimmten Situationen besteht diese Wahlmöglichkeit jedoch nicht: Notfall, Schichtwechsel im Krankenhaus. Würden Sie sich in einem solchen Fall auch von einer Ärztin (männlicher Einbürgerungsbewerber) oder einem Arzt (Einbürgerungsbewerberin) untersuchen oder operieren lassen?" Zum Teil sind die Fragen hinsichtlich ihrer Intention unverständlich, so: "Was halten Sie von folgender Aussage? ‚Demokratie ist die schlechteste Regierungsform, die wir haben, aber die beste, die es gibt.’" Andere widersprechen gänzlich der sozialen Realität des Landes, wie sie insbesondere auch von Migranten täglich erfahren wird: "In Deutschland kann jeder bei entsprechender Ausbildung nahezu jeden Beruf ergreifen. Was halten Sie davon?" Oder sie stellen eine unverblümte politische Schnüffelei und Einschüchterung dar: "In Deutschland können politische Parteien und Vereine wegen verfassungsfeindlicher Betätigung verboten werden. Würden Sie trotz eines solchen Verbots die Partei oder den Verein doch unterstützen? Unter welchen Umständen?" Der größte Teil der Fragen steht in Verbindung mit Geschlechter- und Familienbeziehungen. Hier interessiert sich das Innenministerium ebenso für die Kleiderordnung der Töchter und deren Teilnahme am Schwimmunterricht wie für die Haltung zur Gewalt in der Ehe. Das Thema bietet breite Gelegenheit für Provokationen: "Ihre Tochter/Schwester kommt nach Hause und erzählt, sie sei sexuell belästigt worden. Was tun Sie als Vater/Mutter/Bruder/Schwester?" Und auch Homophobie könnte im Rahmen der Gesinnungsprüfung ein Anlass sein, um Muslimen die deutsche Staatsbürgerschaft zu verweigern: "Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gerne mit einem anderen Mann zusammen leben. Wie verhalten Sie sich?" Zahlreiche Kommentatoren haben bereits darauf hingewiesen, dass man nach diesen Kriterien auch vielen Deutschen die Staatsbürgerschaft entziehen müsste - allen voran dem "deutschen" Papst. Wie viele Eltern verbieten ihren Töchtern das bauchfreie Top, wie viele Frauen werden von deutschen Männern unterdrückt, wie viele Menschen in diesem Land halten Homosexualität für eine Perversion? Ohne irgendeine Form der Rückständigkeit zu verteidigen, lässt sich doch einfach feststellen, dass all diese Punkte in keinerlei Weise hinreichende Gründe darstellen, um einem Menschen die Bürgerrechte zu verwehren. Ebenso abstoßend ist dabei jedoch auch die Heuchelei, mit der staatliche Behörden hier scheinbare Toleranz zur Schau stellen und einer generell unterstellten Rückständigkeit der Muslime entgegensetzen. Schließlich fördert der deutsche Staat in großem Maße den Einfluss der christlichen Kirchen, die in diesem Land eine weitaus bedeutendere Rolle dabei spielen, reaktionäre Haltungen in Bezug auf Homosexualität oder die gesellschaftliche Rolle der Frau zu vermitteln und zu zementieren. Das Leitfadeninterview endet schließlich damit, dass der Einbürgerungsbewerber eine Erklärung unterzeichnen muss, die mit Entzug der Staatsbürgerschaft droht, wenn sich der Eingebürgerte nicht so verhält, wie es das Ergebnis der Gesinnungsprüfung erwarten lässt. Der angehende Deutsche muss unterschreiben, "dass unwahre Angaben als Täuschung der Einwanderungsbehörde gewertet werden und - auch noch nach Jahren - zur Rücknahme der Einbürgerung führen können, selbst wenn ich dadurch staatenlos werden sollte". Abgesehen davon, dass diese Konsequenz angesichts der Fragen vollkommen absurd erscheint - riskiert eine neu eingebürgerte Muslimin ihren deutschen Pass, wenn sie sich nicht von einem Arzt untersuchen lassen will? - verstößt dieser Passus aus der Feder des baden-württembergischen Innenministeriums, das sich angeblich so um die Verfassung sorgt, ganz offen sowohl gegen das deutsche Grundgesetz als auch gegen internationales Recht, nach dem die Staatsangehörigkeit unter keinen Umständen entzogen werden darf, wenn der Betroffene dadurch staatenlos würde. Dass der Leitfaden der Innenbehörde vom Geist des Rassismus und Obrigkeitsstaates durchtränkt ist und wirklich gar nichts mit irgendeiner Form von Verteidigung der Verfassung zu tun hat, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, was in den Gesprächen zur Feststellung der Verfassungstreue nicht gefragt wird. Die Einbürgerungswilligen werden nicht gefragt, ob sie wissen, dass nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland die Würde des Menschen unantastbar ist und die Menschenrechte unverletzliche Gültigkeit besitzen. Die Behörden vergewissern sich nicht, ob die künftigen Deutschen Artikel 3 des Grundgesetzes kennen, gemäß dem sie und andere nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, wegen ihres Glaubens sowie ihrer religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden dürfen. Und die Beamten interessieren sich nicht dafür, ob die Bewerber um den deutschen Pass ihr in der Verfassung verbürgtes Recht auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit zu schätzen wissen, oder ob sie verstanden haben, dass laut Grundgesetz ein politisch Verfolgter Asylrecht genießt und Eigentum auch dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll. Kurz: Die angehenden Mitbürger werden nicht über ihre Rechte aufgeklärt und mit fortschrittlichen Errungenschaften der Republik bekannt gemacht, die unter dem direkten Eindruck der Nazidiktatur nach dem Zweiten Weltkrieg Eingang in die bundesrepublikanische Verfassung fanden. Stattdessen müssen sie sich im Interview gegen den pauschalen Vorwurf wehren, nicht-integrierbare potenzielle Straftäter zu sein, und werden mit schwersten Sanktionen bedroht. Mit dem neuen Einbürgerungsverfahren für Muslime in Baden-Württemberg wird unter dem Deckmantel der "Verteidigung von Demokratie" versucht, eine weitere Bespitzelungs- und Einschüchterungsmaßnahme gegen die Bevölkerung einzuführen, die jedem demokratischen Prinzip entgegensteht. Dass sich diese neue Praxis vorerst "nur" gegen Muslime richtet, sollte niemanden dazu verleiten, die Gefahren zu unterschätzen, die von solchen polizeistaatlichen Methoden ausgehen - wird doch an den Schutzlosesten der Gesellschaft oft zuerst ausprobiert, was letztlich für alle vorgesehen ist. Schon jetzt nahm der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) Kritik am neuen Einbürgerungsverfahren zum Anlass, die weitere Ausdehnung der Gesinnungsschnüffelei zu fordern: Um die staatlichen Stellen vor dem Vorwurf der Diskriminierung zu schützen, sei darauf zu achten, "dass ein solcher Fragenkatalog für alle gleichermaßen gilt und nicht auf Muslime beschränkt bleibt". ▲ pn yim Spam-Master Name: Mirko
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04.03.2006, 23:28
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Tomek...ganz ernsthaft...was würdest Du jetzt schreiben, wenn die Äußerungen nich von Stoiber, sondern von Schröder gekommen wären Der Text ist sicherlich teilweise etwas aus dem Zusammenhang geschrieben.... aber in einer Sache geb ich dem Schreiber vollkommen recht:Zitat So sollte ein demokratischer Politiker nicht reden. So sollte eine Partei, so sollten die Wähler nicht mit sich reden lassen. Es ist nicht sein erster Ausrutscher...in seinen Augen bin ICH ein kleiner dummer Bauer, der stinkenfaul sein Dasein fristet..... Alles nur durch die Tatsache, das ich aus dem Osten der Republik stamme.... !!!!!
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die armen...
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Ich finde gerade zur Zeiten der WM in Deutschland müssen die Kontrollen einfach härter sein. Wer will schon seine Kinder durch eine Bombe bei einem WM Spiel verlieren. Nachdem wir hier die meisten Beteiligten "groß" gezogen haben, müssen die Anhänger jener Religion auch entsprechend härter kontrolliert werden. Unsere Kontrollen sind lächerlich bezogen auf andere Länder. Die gestellten Fragen testen den Immigranten, ob er Selbstjustiz vor polizeiliche Hilfe stellt. Das ist keine Verletzung der Würde. Die Fragen schützen den Staat, dass man bei Verletzung der Regeln der Immigrant, sofort ohne Rechtsklage abgeschoben werden kann. Dies halte ich für absolut vertretbar.
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KleenerKrasser Tomek...ganz ernsthaft...was würdest Du jetzt schreiben, wenn die Äußerungen nich von Stoiber, sondern von Schröder gekommen wären Dann wäre mir Schröder ein Stück sympathischer!!! Sorry, aber ich krieg das kalte Kot***, wenn ich das hier lese... Das arme muslemische Volk, jeder unterdrückt es... Wenn ne Zeitung ein Karikatur von Allah veröffentlicht, dürfen diese Vollidioten ausrasten, Botschaften zerstören, unsere Flaggen verbrennen, unsere Politiker als dumm bezeichnen und christliche Kirchen in Brand stecken! Und wir sind so "demokratisch" und entschuldigen uns... Die lachen sich ins Fäustchen, und jedes mal, wenn sie was errreichen wollen, benutzen sie ihren "Glauben" als Vorwand und die westliche Welt gibt mal wieder nach... Und wenn mal ein Politiker sagt, was er denkt, ist er gleich ein Bösewicht...
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04.03.2006, 23:52
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Zitat Mord an Ilan Halimi: In Frankreich demonstrieren Zehntausende gegen Rassismus und Antisemitismus von Marcel Bartels @ 22:24. abgelegt unter Außenpolitik, Kriminalität, Frankreich, Ilan Halimi Na endlich: in Frankreich werden die Verhältnisse wieder vom Kopf auf die Füße gestellt. In Paris gingen heute Zehntausende von Menschen auf die Straße - und zwar nicht wie in Deutschland gegen Karikaturen sondern, wie Tagesschau.de weiß, gegen Rassismus und Antisemitismus, der sich beim Mord an Ilan Halimi offenbar wurde. Am 21. Januar hatte eine Jugendbande mit Namen Barbaren den 23-jährigen jüdischen Verkäufer Ilan Halimi entführt, und versucht 450.000 Euro zu erpressen. Dass die Familie von Ilan Halimi so viel Geld gar nicht hatte, wollten die wahrlich nicht besonders religiösen Entführer nicht glauben, weil sie der Überzeugung waren, dass alle Juden viel Geld hätten. Nach dreiwöchiger Geiselnahme und Folter wurde Ilan Halimi am 13. Februar freigelassen, erlag jedoch wenig später den Verletzungen. Der mutmaßliche Anführer der Barbarenbande, Youssouf Mohammed Fofana, wurde am Donnerstag in der Elfenbeinküste festgenommen. Klasse finde ich, dass die Demonstranten anläßlich des Mordes nicht nur gegen Antisemitismus, sondern auch gegen Rassismus auf die Straße gingen. Das schließt dann nämlich hoffentlich nicht nur die Gewalt von verbrecherischen Banden mit Bezug zum Islam gegen Juden ein, sondern auch den alltäglichen Rassismus der Polizei, der zum Tod von Bouna und Zied geführt hat. So haben sich meiner Ansicht nach die richtigen Fronten gebildet: die Trennlinie der Kulturen verläuft nicht zwischen Muslimen und Christen, Juden oder Atheisten, sondern zwischen Gewalttätern gegen Nicht-Gewalttätern. Trotz der Diskussion um die Mohammed Karikaturen hoffe ich, dass das in Deutschland auch so klar ist.
▲ pn yim Gast
05.03.2006, 08:39
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