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Administrator ![]() ![]() Name: Marc Geschlecht: Anmeldedatum: 28.08.2004 Beiträge: 40874 Chats: 11134 Wohnort: Hennef | Hi, unser Sohn ist seit diesem Monat 3 Jahre alt und auch frisch in den Kindergarten gekommen. Die Eingewöhnung läuft also gerade noch. Nur 2 Stunden pro Tag muss er da bleiben und manchmal ist er auch noch traurig, wenn er da gelassen wird. Aber wird schon besser. Heute war er dummerweise dann nach dem Kindergarten noch bei der U8. Ich sage dummerweise, weil er dort wirklich nichts so gemacht hat, wie man sich das wohl gewünscht hätte. Sehtest nicht bestanden, Kreis malen klappte nicht und sonstige Tests waren mangels Konzentrationsfähigkeit auch nicht gerade erfolgreich. Lange Rede kurzer Sinn. Sehtest beim Augenarzt wurde angeordnet und 10 Sitzungen bei der Ergotherapie. Ich weiß jetzt nicht ob er beim Augentest einfach keine Lust hatte oder wirklich was hat. Daher hab ich auch nichts dagegen, wenn er zum Augenarzt geht, aber wg. Konzentrationsschwächen zur Ergotherapie.. mit 3 Jahren?! Am besten noch Ritalin einschmeißen oder wie ^^ Ganz klar, wir haben einen kleinen Verbrecher auf die Welt gebracht, aber muss man sich deswegen gleich verrückt machen lassen. Ich weiß ja nicht. Still sitzen ist nicht so seins. Also wenn er es einfach so machen soll. Wenn er allerdings eine Beschäftigung bekommt, die ihm Spaß macht, dann sitzt er auch locker eine Stunde. Wie z.B. alleine Kneten oder zusammen Memory spielen bzw. Puzzeln. Wir werden natürlich zur Ergo gehen. Auch wenn ich das im Sinne der Allgemeinheit eigentlich nicht angebracht finde wg. "nichts" Krankenkassen zu belasten, aber vielleicht kann uns ja bei der Therapie jemand klar machen was wir besser machen können, obwohl wir uns sowieso schon jeden Tag mit unserem Sohn beschäftigen. Kennt jemand Fälle in denen Kinder in dem Alter zur Ergotherapie mussten und kann mir berichten was da so gemacht wird? Gruß |
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Premium-Member ![]() ![]() Name: Basti Geschlecht: Fahrzeug: CRX EH6, PUG 306 XSI, Polo 86c =) Anmeldedatum: 16.11.2008 Beiträge: 724 Chats: 0 Wohnort: HARZ | so vor knapp 15 jahren war ich nach der scheidung meiner eltern mit meiner mutter und schwester auf ner mutter-kind kur, und habe da auch ein paar stunden die woche ergo gemacht. leider hab ich keine richtige erinnerung mehr daran, außer das wir viel so konzentrationübungen machen sollten mit kleinen grünen bällen und auf solchen sitzbällen dabei einfach sitzen oder auf dem bauch drauf rumrollen usw. einmal waren wir da auch bogenschießen. im großen und ganzen hab ich da keine negative erinnerung dran, hat eigentlich spaß gemacht, nur war ich da auch 10-12 jahre alt, und nicht 3, deswegen wird das bei dir bestimmt nen bisl anders ablaufen. gegen solche sachen ist ja eigentlich auch nichts zu sagen wenns dem kind spaß macht, aber ritalin usw. bloß die finger davon, sowas sind harte drogen und bestimmt 70% der kinder die das verschrieben bekommen brauchen es garnicht. ist echt übel wie manche ärzte mit sowas um sich schmeißen.... schöne grüße |
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Premium-Member ![]() ![]() Name: Marvin Geschlecht: Fahrzeug: *DIP*:Civic eg4@d15b7, Ford Probe GT2 T22 2,5l 24V; NEW: Accord CH6 Anmeldedatum: 11.09.2005 Beiträge: 12153 Chats: 193 Wohnort: G-Town | mgutt schrieb: Ganz klar, wir haben einen kleinen Verbrecher auf die Welt gebracht, aber muss man sich deswegen gleich verrückt machen lassen. Ich weiß ja nicht. Still sitzen ist nicht so seins. Also wenn er es einfach so machen soll. Wenn er allerdings eine Beschäftigung bekommt, die ihm Spaß macht, dann sitzt er auch locker eine Stunde. Wie z.B. alleine Kneten oder zusammen Memory spielen bzw. Puzzeln. Hallo?!? Das ist ein Kind, der brauch nun mal eine Aufgabe die Ihm Spaß macht. Der ist doch in der jungen Blüte seines Spieltriebes. Ist doch klar, dass er sich nur auf das konzentriert was ihm Spaß macht... Sorry Marc, aber da bin ich gerade echt bisschen baff... Retalin, lass da bloß die Finger von. Das kann nur Schädigungen für später geben... Der ist drei Ergotheraphie ist harmlos, sowas kann man ja noch machen. Ich denke mal was wichtig für diese Knirpse ist, ist das Ihre Motorischen Fähigkeiten geschult werden. Musik ist auch was gutes für Kinder. Kinder die ein Musikinstrument lernen, haben wissentschaftlich erwiesen bessere Noten in der Schule. (Gut dafür ist er vllt noch bisschen zu jung )Was ich mir auch gut vorstellen kann ist, dass wenn es ums zuhören geht, Geschichten abends vorlesen sehr förderlich sein kann. Und denk mal über nen Kinderarztwechsel nach. Hoffe ich bin Dir net zu Nahe getreten, ist schließlich Deine Ehrziehung. Aber das ist mal meine Meinung dazu. Gruß |
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Administrator ![]() ![]() Name: Marc Geschlecht: Anmeldedatum: 28.08.2004 Beiträge: 40874 Chats: 11134 Wohnort: Hennef | Das mit dem Ritalin war Ironie. Das sollte eigentlich durch den Emoticon klar geworden sein Ich sehe das genauso wie Du. Der Arzt hat einfach keine Zeit und hinterfragt auch nichts. Der weiß ja nicht mal, dass ich jeden Tag zu Hause mit meinem Sohn beschäftigt bin. Meine Frau ist Sozialpädagogin. Das weiß er auch nicht. Aber das machen wir absichtlich so, weil man sonst anders behandelt wird. Ich selbst bin gezwungenermaßen auch pädagogisch angehaucht Sie arbeitet übrigens nur Teilzeit. D.h. auch sie beschäftigt sich viel mit unserem Sohn. Er ist z.B. im Turnverein angemeldet, wir gehen häufiger schwimmen, gehen viel raus und wir lesen ihm natürlich jeden Abend eine Geschichte vor. Ansonsten ist meine Frau viel mit ihm bei Oma, Cousine, Freundin usw. Wo sie dann auch irgendwelche Sachen unternehmen, wo ich nicht so Lust drauf habe Mag zwar übertrieben pädagogisch sein, aber ich habe auch schon von einer Studie gehört, dass Kinder, die viel vorgelesen bekommen bessere Noten haben und gerne mal selber später lesen. Daher lese ich auch vor, auch wenn ich selbst gerade nicht so die Lust habe. Ich lasse ihn dabei auch ab und zu Sätze wiederholen oder ich gestalte die Geschichten so um, dass er Tiere in dem Buch zählt oder Farben deutet. Eben alles wo ich so denke wo ich ihn noch mit Wiederholungen fördern könnte. Die anderen Dinge sind perse Standard. Soll heißen, dass es seit Anbeginn regelmäßige Essenszeiten gibt, immer aufgeräumt wird, bevor was neues begonnen wird, morgens und abends gemeinsam Zähne putzen, Hände waschen usw. Auch auf bitte bzw. danke achten wir und wir üben auch schon, obwohl wir wissen, dass es zu früh ist, dass er bevor er vom Essenstisch aufsteht fragt, ob er das darf. Andersherum, aber das kommt eher von mir, lasse ich ihn so gut wie alles ausprobieren, wo andere Eltern vermutlich von ihrer Erziehung her Verbote aussprechen würden. Er darf z.B. am Wochenende morgens den Nintendo DS "klauen" und sich mit Super Mario beschäftigen oder Videos anschauen (ich hab da so ein Modul mit Sendung mit der Maus Clips und Musikvideos). Wir spielen manchmal sogar zusammen an der Wii. Er darf auch regelmäßig im TV "Nimmerland Piraten" schauen. Er macht gerne Fotos mit meiner oder der eigenen Kamera usw. Also unterbinde das technische Interesse überhaupt nicht. In der Hauptzeit beschäftigt er sich am liebsten, wie soll es anders bei einem Jungen sein, mit Autos, die irgendwo gegen crashen, runterfallen, usw. Er entwickelt dabei eigene Rollenspiele manchmal fallen überall Monster (Domo-Kun) von der Decke Wo Du das aber gerade ansprichst. Auf Musik steht er total. Er hat zwar mittlerweile sein 3. Radio, weil die ersten nicht stabil genug waren (^^), aber dafür kann er mittlerweile recht gut mit USB Stick und Musik CDs umgehen. Er hört so ziemlich alles was Stimmung macht bzw. einen guten Beat hat. Also z.B. Charts oder die typische Kindermusik von Zuckowski oder Volker Rosin. Soweit ich das bewerten kann hat er schon ein gutes Taktgefühl. Ein Freund hat zufällig eine Musikschule. Die suchen wir ab Anfang nächsten Jahres auf. Also wenn er sich in den Kindergarten eingewöhnt hat. Früher hätte es eh nichts gebracht, da er mit 2 Jahren sicherlich nur Unsinn gemacht hätte. Das hatten ich mit ihm auch mal besprochen. Eltern, die ihre Kinder schon so früh da hin schicken sind einfach überengagiert. Wobei er da natürlich nichts gegen hat Was wir aktuell üben ist Farbenlehre, Puzzle, Memory, usw. Bei Farben und beim Bewerten von Tieren kommt er gerne mal durcheinander. Daher versuchen wir da zu fördern. Er kann auch schon Jenga spielen. Gerade bei diesem Spiel sieht man, dass die Konzentration da ist, sofern er Lust drauf hat. Ganz klar. Ungeduldig ist er und am liebsten würde er alles zerstören. D.h. er stuppst den Turm bei Jenga "versehentlich" an, damit er vielleicht doch frühzeitiger umstürzt usw. Gemalt haben wir auch schon häufiger, aber ich glaube, dass das nicht gerade was ist, was ihm Spaß macht. Zumindest findet er es lustiger den Stift durch das Papier zu drücken oder einfach nur die Stifte anzuspitzen. Manchmal fragt er auch extra ob er Anspitzen darf, also ohne Malen ^^ Was ich vor kurzem noch sehr toll fand, dass er mir auf der Uhr zwei Zahlen gezeigt hat. Also er weiß z.B. wie eine 4 aussieht. Er kann auch mit einem Nussknacker Nüsse knacken oder Mandarinen schälen usw. Also von der Motorik her kann der nicht so schlecht sein, wie der Arzt das dargestellt hat. Insgesamt stelle ich einfach fest, dass er voller Energie ist, herumprobiert wo es nur geht und dabei durchaus mal über das Ziel hinaus schießt. Alles in allem normal also völlig normal für einen 3-Jährigen. Im Kindergarten haben wir übrigens die Anweisung vom Arzt angesprochen. Meine persönliche Meinung habe ich dabei zurückgehalten bzw. mich positiv dazu geäußert, weil ich hören wollte wie sie darüber denkt und sie hat ebenfalls bestätigt, dass er zur Ergo gehen sollte. Er würde sehr schnell von einem Spiel zum nächsten springen und er würde im ganzen Kindergarten hin- und herlaufen, obwohl er den Raum nicht verlassen darf. Interessant was man dann plötzlich zu hören bekommt, wo man vorher nichts von erfährt. Aber ist ja auch völlig unnormal, dass ein Kind in einem Raum voller Spielzeug mehrere Sachen ausprobieren möchte. Und da war er gerade mal 2 Wochen da. In der ersten Woche war er sehr lange traurig, in der 2. Woche hat er fast nur für sich alleine gespielt oder eben nach Anweisung von der Erzieherin und jetzt in der 3. Woche knüpft er die ersten Kontakte bei älteren Kindern. Er ist übrigens der Jüngste im Stall. Das mit dem Hin- und Herlaufen ist vermutlich wirklich unser Fehler. Wir haben relativ früh Küche und Bad zu gemacht. Das Problem ist nämlich, dass er schon immer, seitdem er seine Hände koordiniert benutzen konnte Schubladen, Schränke, usw. aufgemacht hat. Ich mein.. er hat ständig Blumentöpfe ausgebudelt, er hat meine Kreditkarte im Blu Ray Player versenkt, mein Handy in der Mikrowelle angezündet, regelmäßig Klopapierrollen im Klo versenkt usw. Das letzte Mal (als ich geschlafen habe) hat er sich morgens den Schlüssel vom Bad geklaut und mit der Schminke, Creme usw. sein Spielzeug verschönert. Wir haben also eine gewisse Konfliktvermeidung betrieben. Das könnte sich auf die Art gerächt haben, aber eine andere Lösung habe ich da einfach nicht mehr gesehen, bevor er sich noch selbst schädigt, während wir im Bett sind ![]() Übrigens war ich früher ganz genauso. Meine Eltern amüsieren sich köstlich, dass diesmal meine Sachen bei drauf gehen Die Erzieherin aus dem Kindergarten hat mir übrigens auch gesagt, dass sie viel mehr Kinder zur Ergo schicken würde. Wundert mich auch nicht. Denn Kinder mit Energie sind anstrengend. Naja.. in der Mc Donalds Generation ist ja Bewegung eh nicht mehr so cool. Ich sag die Tage bescheid wie das bei der Ergo war. Erstmal müssen nur die Eltern wg. der Anamnese hin. Wobei wir uns da wie gehabt bedeckt halten werden. Ich als Nicht-Pädagoge verstehe eh nicht warum man mein Palaver zur Wertung heranzieht, statt sich einfach das Kind z.B. im Kindergarten anzuschauen. Der Sehtest beim Augenarzt wurde gemacht. Kein Befund. Kann also ganz normal sehen. 1. Termin Ergo: Da war nur das Gespräch mit meiner Frau. 2. Termin Ergo: Kind durfte spielen. Es wurde mit einer klappbaren Matratze ein Tunnel gebaut durch den er durchlaufen sollte. Hat er gemacht. Dann mit Kissen drin. Wollte er nicht. War ihm nicht geheuer warum plötzlich ständig durch den Tunnel laufen. Die Therapeutin ging dann über auf ein Berufe Puzzle von Benjamin Blümchen. Also welcher Benjamin mit welcher Kleidung passt zu welchem Auto. Wusste er nicht. War also einfach zu schwer. Dann wollte er malen. Dabei hat er mit viel Geduld wie die Therapeutin sagte die Stifte angespitzt ein bisschen gekrickelt und dann wieder angespitzt. Zuletzt alle Spitzer aufgemacht und im Mülleimer entleert. Als nächstes haben sie dieses Spiel gemacht, wo man Tiere in die entsprechende Form stecken muss. Als letztes wurde dann geangelt mit Magnet. Das ganze wohl absichtlich nach Abschluss wiederholt um zu schauen, ob er noch mal dazu motiviert werden kann. Sie wollte dann mitspielen und er ließ sich dann wieder dazu motivieren. Wie sie sagte sehr ausdauernd und sie war positiv überrascht, wie sie sagte. Ich für mich hab mein Fazit jedenfalls schon gezogen. Konzentration ist da und zusammen ein Spiel zu Ende spielen ist kein Problem. Anschließend aufräumen ist auch normal bei uns. Die Therapeutin wunderte sich nämlich auch darüber, dass er da so selbstverständlich mitmachte. Ich habe am Ende des Termins klar gemacht, dass ich gerne eine Antwort haben würde. Dazu seien aber 4 Termine notwendig. Da muss man sich echt nicht wundern, dass die Krankenkassen leere Kassen haben. Was anderes fällt mir dazu nicht ein. Beim nächsten Termin geht es wohl um die Balance / Körperhaltung usw. Ich berichte dann wieder. |
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Elite ![]() Name: Kimberly Geschlecht: Fahrzeug: Honda CRX ED9, Honda CR-V, Fiat Panda, MG ZR von meinem Schatz Anmeldedatum: 04.05.2009 Beiträge: 1423 Chats: 14 Wohnort: München, Malcesine (Lago di Garda) | Hallo Marc, wenn ich mir das so durchlese wie viel Zeit ihr euch für den Kleinen nehmt und was er schon alles kann bzw was ihr übt, fällt er wahrscheinlich einfach positiv aus dem Rahmen. Ich habe im Bekanntenkreis viele Kleinkinder in dem Alter und jobbe manchmal bei meinem Pysiotherapeuten, der viel mit Kindern arbeitet und sehe zu Hauf' Kiddis, die einfach total unterfordert sind weil sich keiner Zeit für sie nimmt. Und die dann wirklich ernst zu nehmende Konzentrations- und Entwicklungsprobleme haben, anstatt einfach zu aufgeweckt zu sein sich ewig (ewig in Kindergedanken) mit dem gleichen Spiel zu beschäftigen. Ich finde es toll zu lesen wie ihr euch da bemüht und bin mir ziemlich sicher, dass er die Ergo eigentlich nicht nötig hat Glg, bin gespannt was du noch so berichtest! Kim |
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Administrator ![]() ![]() Name: Marc Geschlecht: Anmeldedatum: 28.08.2004 Beiträge: 40874 Chats: 11134 Wohnort: Hennef | Danke. Ich bin da auch recht überzeugt von mir. Ich ergänze noch: 3. Termin Ergo: Eine größere Kiste (halbe Badewanne) war gefüllt mit getrockneten Bohnen. Hier ging es um die Wahrnehmung auf der Haut usw. Er hat zu Anfang einfach nur gebuddelt und es gab auch diverse Gefäße, die gefüllt werden konnten. Die Ergotherapeutin war voller Lob, inbesondere bei der Feinmotorik. Da sehe ich ja eher Schwächen, zumindest beim Stift halten, aber gut, dafür kann er ja andere Sachen. Ist halt Übung. Zum Schluss mussten wir ihn noch einbuddeln. Auf der Haut hatte er also kein Problem damit (keine Übersensibilität) und Ängste hatte er auch keine und ließ sich gut anleiten. Was ich toll fand, dass er in einer Kiste mit unterschiedlichen Gefäßen sofort wusste welcher Deckel auf welches Gefäß passt. Auch fand ich es "schlau", dass er nach kurzer Zeit eine Dose statt seine Hände zum Befüllen der Gefäße genommen hat, weil das einfach schneller ging. 4. Termin Ergo: Diesmal war meine Frau dort. Daher weiß ich nur von Erzählungen. Er musste durch eine Stoffröhre krabbeln und irgendwelche Gegenstände herausholen. Es wurde auch eine dunkle Höhle gebaut, wo er was rausholen sollte. Zum Schluss gab es noch ein Spiel der Wahl. Da hat er sich ein Spiel mit Formen in Löchern plus Türen, die man mit Schlüsseln aufschließen muss, ausgesucht. Da musste er dann farbige Schlüssel den entsprechenden Türen zuordnen. Was genau hinter diesem Termin steckte, habe ich nicht verstanden. Beim nächsten Termin werde ich klar machen, dass wir zu einem Ende kommen müssen. Es macht ihm zwar Spaß, aber den hat er auch im Kindergarten und da nicht auf Kosten der Krankenkasse. Außerdem halte ich es nicht für förderlich, wenn er im Kindergarten zu spät erscheint und alle anderen schon im Spiel vertieft sind. Wer kommt schon gerne als letzter in einen Raum. Der Kindergarten hat übrigens schon die nächste Äußerung von sich gegeben. Es wurde die Empfehlung für einen Logopäden ausgesprochen, weil man ihn nur schlecht verstehen kann. Übrigens war es gestern auch super. Nur eine Erzieherin auf die gesamte Gruppe (ich schätze mal 15-20 Kinder). Kollegin ist krank und Ersatzkraft ist nicht verfügbar. Ist doch kein Wunder, dass die überfordert sind, wenn mein Kleiner aufdreht. Zumindest scheint an dem Tag nichts gewesen zu sein, denn als ich fragte wie es denn so gelaufen ist, konnte man mir keine Antwort geben. Schlussendlich hat man dann abgelenkt und auf den Termin hingewiesen, der nach der Einführungsphase stattfinden würde und wo solche Punkte dann besprochen werden. Also mir wurde klar gemacht, dass ich mir das Fragen in Zukunft sparen kann. Ob dieser allerdings noch dieses Jahr stattfindet konnte man mir nicht beantworten, denn das sei wg. der Krankheitsfälle unsicher. Jetzt verstehe ich auch warum er trotz mehrmaliger Hinweise draußen die falschen Klamotten an hat (manchmal die normalen Schuhe, statt Stiefel, bisher immer mit der normalen Jacke, statt der Regenjacke und letztens war er ohne Schal unterwegs, obwohl es Ar*** war). Meine Frau will nicht, dass ich bei der Stadt anklopfe und mich beschwere, weil sich das über zwei Ecken dann wieder auf unser Kind auswirkt, aber langsam reicht es mit nett sein. Dauert nicht mehr lange dann scheiße ich den Laden zusammen. Schade, dass es keinen privaten Kindergarten bei uns gibt. Dann wäre ich schon 10x Kunde dort. 5. Termin Ergo: Diesmal wurde eine Stoffschaukel an der Decke befestigt. So eine wie die: http://www.jako-o.de/artikel/stoffschaukel.mb1 ![]() Ich denke mal wg. dem Gleichgewichtssinn. So eine wabbelige Schaukel kannte er noch nicht und warum er auf dem Bauch schaukeln sollte habe ich auch nicht verstanden. Ich hätte ihn erstmal normal draufgesetzt. Mehr als 10x hin und her war nicht drin, war ihm einfach nicht Geheuer. Er wollte dann lieber wie beim letzten Mal eine Höhle bauen bzw. Rutschen (da war eine aufgebaute im Raum). Dann hat er auch noch mal das Spiel mit den farbigen Türen und Formen aus dem Schrank geholt. Und zuletzt noch Baubecher: http://www.amazon.de/Fisher-Price-75601-Mattel-75601-0-Baubecher/dp/B0002HB0HS/ref=sr_1_2?s=toys&ie=UTF8&qid=1324570251&sr=1-2 ![]() Dann war die Zeit schon um. Mein Fazit: Ich hab keine Ahnung welchen Sinn der Termin hatte. Mein Sohn durfte machen was er wollte. Ob er schaukeln kann wurde gefragt. Ja kann er. Er hängt sich auch gerne beim Turnverein an die Schaukelringe. Damit war dann klar, dass er einen guten Gleichgewichtssinn hat?! Muss ich nicht verstehen. Wie es denn nun aussehen würde, habe ich gefragt. Ja ein Abschlussgespräch mit uns wäre sinnvoll. Aber sie würde auch noch mal gerne mit dem Kindergarten sprechen. Vielleicht sehen diese ja Probleme, die wir bisher nicht erkannt haben. Also Telefonnummer gegeben und beim Kindergarten eine Einwilligung hinterlegt, dass die beiden sprechen dürfen. Rückruf von der Ergo: Heute der Rückruf von der Ergo. Leider hat meine Frau das Gespräch geführt. Denn auf die Frage was der Kindergarten geäußert hätte kam nur die Antwort, dass wir das in einem Termin besprechen sollten. Termin Termin Termin.. ja klar. Zahlt ja die Krankenkasse. Bekomme echt die Krise, wenn ich sowas höre. Da hätte ich schon was passendes zu gesagt. Und uns über Weihnachten jetzt im Dunkeln stehen zu lassen finde ich auch ein Unding. Eins wurde aber gesagt (damit wir uns erst Recht Gedanken machen): Man will jetzt noch mal zwei Termine machen. Einmal erneut die Sensibilität (da wäre ich sofort drauf eingegangen, schließlich haben wir das schon gemacht siehe 3. Termin Ergo) und das zweite ist jetzt, dass sie gerne mit einem weiteren Kind schauen will, wie er sich verhält. Die Termine würde sie auch diesmal gerne machen, ohne dass wir im Raum sind. Wann der Termin stattfindet, in dem wir darüber aufgeklärt werden was der Kindergarten gesagt hat, weiß ich jetzt nicht. In Sachen Sensibilität kann ich mir nur vorstellen, dass die im Kindergarten davon erzählt haben, dass er nicht gerne Kleister an den Fingern hat. Andere Sachen machen die ja nicht. Und wenn er sich bei uns die Finger schmutzig macht, dann verlangt er nach einer Serviette. Wird im Kindergarten also nicht anders sein. Ist aber was ganz anderes als wenn er im Dreck spielt. Denn da hat er keine Hemmungen. Und zur Sauberkeit im Kindergarten sage ich jetzt mal gar nichts. Außerdem hat er nie Probleme gehabt mit juckenden Klamotten wie z.B. den Schildern. Auch das hatten wir schon bei der Ergo gesagt. Das ist nämlich der Beleg für Übersensibilität und die hat er nie gezeigt. Aber ich kann es jetzt eh nicht mehr ändern. Meine Frau hat schon zugesagt. Also geht das Spiel jetzt weiter. ![]() 104820_1.jpg - Angeschaut: 313 mal ![]() 416maWw1fLL._SL500_AA300_.jpg - Angeschaut: 314 mal 6. Termin Diesmal war er alleine. Wie angekündigt gab es wieder einen Test wg. Übersensibilität. Hier wurde mit Rasierschaum gearbeitet. Aber auch einer Feder, mit der man durchs Gesicht streicht. Das mit der Feder wollte er nicht. Ansonsten keine Auffälligkeiten. Er hat hier wohl auch mit einem anderen Kind gespielt. Da habe ich noch kein Feedback außer, dass er eher nonverbal kommuniziert. Bei der Sprache ist er faul, das ist uns bekannt. Wird aber jeden Tag besser. 7. Termin Mit dem Bauch auf einem Rollbrett und der Schaukel aus Termin 5. Auf dem Bauch liegen ist immer noch nicht seins. Er setzt sich lieber und stößt sich mit den Füßen ab. Das mit der Schaukel klappte aber diesmal besser, weil er dann von der Schaukel aus einen Turm umhauen durfte Als nächstes folgt der Gesprächstermin. Damit wäre es dann der 8. Termin. Mein Sohn freut sich übrigens total auf die Ergo. Die Therapeutin hat angeboten das Rezept voll zu machen, wenn es ihm doch so viel Spaß macht, das haben wir aber verneint. Ich mein für 100,- EUR in der Stunde kann ich locker 10x in einen Kinder-Freizeitpark. Klar den muss ich dann selber bezahlen, aber ich stehe nicht so auf Kosten anderer zu leben. Gespräch mit Kindergarten "Eingewöhnungsphase" Es gäbe keine Konzentrationsstörungen mehr (kein Kommentar). Auch die Notizen im bisherigen Beobachtungsbogen seien relativ zu sehen, weil sich das Kind phasenweise umgestellt hätte und außerdem sei er sei konzentriert und ergeizig (kein Kommentar). Das einzige was jetzt noch sei ist eine Überempfindlichkeit beim Essen, da er keine Bananen anfassen würde. Außerdem könne er nicht im Stuhlkreis ruhig sitzen, aber das sei altersgerecht und muss noch geübt werden. Wir empfahlen den Erziehern ihm etwas in die Hand zu geben. Ansonsten hätte er sich gut eingewöhnt und er fragt wohl auch nicht mehr nach wann wir ihn denn abholen würden. Die Erzieher haben den Punkt ob mein Sohn gerne in den Kindergarten geht nicht ausgefüllt, weil sie das nicht einschätzen könnten (kein Kommentar). Meine Erklärung zu den Bananen nahm man mir nicht ab (habe ich an der Reaktion gemerkt). Er mochte zu dem Zeitpunkt keine Bananen mehr, aber ich hatte ihm die dummerweise mitgegeben. Ich kann mir daher gut vorstellen, wie er da gefrustet in seiner Frühstücksbox rumgestochert hat. Außerdem ist das mit den Bananen auch schon lange her. Das war Mitte Dezember. Seitdem hat er keine Bananen mehr gegessen. Wir haben uns es natürlich nicht nehmen lassen noch am gleichen Abend Bananen mit den Fingern zu essen. Er mag sie wieder Am nächsten Tag fragten wir, wie es denn im Stuhlkreis geklappt hätte mit dem Tipp. Wurde aber nicht umgesetzt. Die nehmen die lieber auf den Schoß (kein Kommentar). 8. Termin (Gespräch) Warum wir zur Ergo mussten ist abgehakt: Konzentration ist in Ordnung. Auf Grund der Äußerung des Kindergartens wg. der "Überempfindlichkeit" stellt sie fest, dass er zwar empfindlich sei, aber kein krankhaftes Bild zeigen würde. Auf Grund der Äußerungen des Kindergartens, dass man ihn nicht so gut versteht, während die Ergotherapeutin betonte, dass sie ihn gut verstehen würde und auch im Laufe der Zeit besser, wollte man noch einen 9. Termin machen ("weil das Rezept das ja noch hergibt" da hätte ich ja glatt wieder an die Decke gehen können), in dem man uns zeigen könnte, wie man bestimmte Artikulationen mit taktilen Übungen wie dem Druck auf Handballen unterstützen könnte. Eine Logopädie empfiehlt sie aber nicht. Diese sei unnötig. Der Kindergarten äußerte auch, dass er nur 3-Wort-Sätze sprechen würde. Bei uns spricht er aber längere Sätze (4- und 5-Wort-Sätze und in seltenen Fällen auch mit Nebensatz). Nach ein wenig Recherche im Netz habe ich aber festgestellt, dass diese "taktilen Übungen", die Basis der Logopädie darstellen. Beispielsweise übt man die Aussprache des "k" mit Handballen und Ferse, sowie durch verschiedene Körperspannungen. Auf Deutsch gesagt, die wollte mich verarschen, weil ich am Anfang gesagt habe, dass ich nicht von einer Therapie zur nächsten wandern will und am Ende doch nichts ist. Den 9. Termin werden wir daher absagen. Wenn wirklich was wg. der Sprachentwicklung gemacht werden muss, dann werde ich das von einem Fachmann, also einem Logopäden machen lassen und nicht bei der Ergotherapie. Im Mai haben wir einen Termin beim Kinderarzt, wo noch mal gecheckt wird was die bisherigen Untersuchen bei Ergo und Augenarzt gebracht haben. Den Termin warten wir auch ab wg. einer evtl. Logopädie. Ich freue mich jetzt schon auf den Delfin 4 Test. Aber da muss er zum Glück erst nächstes Jahr mitmachen. Wird bestimmt lustig, wenn er sich dann weigert irgendwelche unsinnigen Sätze wie diese sagen soll: Zitat: Heute trinkt das schlaue Telefon einen Tisch. Wobei es eigentlich egal ist, ob er den mit 3,5 oder 4,5 Jahren macht. Denn mit 4,5 muss er ihn perfekt machen, während mit 3,5 noch viele Fehler möglich sind. Aber ich will mir jetzt nicht allzu sehr den Kopf machen wg. der Sprache. Kommt Zeit kommt Sprache. Ich sehe ja, dass er mittendrin ist und jeden Tag Fortschritte macht. Zuletzt bearbeitet von mgutt am 12.01.2012, 09:54, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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DRECK-TEST:
beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und lass es den ganzen Sommer dort.
SPIELZEUG-TEST:
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