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Mein neuer Jazz (neue Winterfelgen S.2)Neuen Thread eröffnenNeue Antwort erstellenYuppy´s neuer Jazz
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04.08.2015, 17:32
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nur mal so zum nachdenken........
Hatte vor drei wochen einen sharan bei mir wegen klimaausfall. Die leitungen die nach hinten führen waren durchgegammelt, gab es nur original für 320euro. Zum einbau musste der tank runter und die achse teilweise demontiert werden. Heute stand der arme wieder aufm hof......Kondensator durchgegammelt. Das auto ist 3,5jahre alt.
sG


pn
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15.02.2016, 08:10
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Heute habe ich mit meinem Wagen die 50.000 km geschafft.

Dies ist für mich der Augenblick, wo ein Wagen den Status des neuen Wagens verliert.
Was nicht negativ gemeint ist. Aber nach dieser Laufleistung habe ich mich vollständig an das Auto gewöhnt, meine Familie und ich haben mit dem Wagen eine Menge erlebt.
Außerdem ist das die Schwelle, bei der sich bei mir entscheidet, ob ich dem Fahrzeug vollständig vertraue oder nicht.

Die Entscheidung ist gefallen, der Wagen soll bei uns alt werden und uns noch an sehr viele Orte bringen.

IMAnuelle ist nun ein festes Mitglied der Familie und hat sich in allen Situationen großartig bewährt. Keine Strecke war zu lang, kein Berg zu steil, kein Urlaubsgepäck zu viel, kein Winter zu kalt, kein Sommer zu heiß.
Unter allen Bedingungen lief "SIE" problemlos und hat uns nie im Stich gelassen.

Dabei ist das Fahrzeug nicht nur absolut zuverlässig, sondern auch vorbildlich sparsam. Bei den schon früh erreichten durchschnittlichen 5,1 Liter auf 100 km ist es auch nach 50.000 km geblieben.
Das sind 0,6 Liter mehr als die Werksangabe, aber ich fahre ja auch nicht jeden Tag Prüfzyklen. Das ist ein Praxisverbrauch, in dem auch Kurzstrecken, Winterverbräuche und Bleifüße enthalten sind. Und natürlich immer auch das Wohlfühlklima mit viel Heizung und auch Klimaanlage. Und ich wohne nicht auf dem Dorf sondern in der Stadt. Ich bin viel in Berlin unterwegs, wenn kein Stau die Fahrt bremst, machen das zuverlässig die unsinnig programmierten Ampeln.
Mit diesem Verbrauch hat der Wagen also sein Versprechen für mich absolut eingelöst, meine Erwartungen sogar übererfüllt.

Dabei spart der Wagen nicht nur an der Tankstelle, sondern auch bei der Wartung, die bisher bei keinem anderen Fahrzeug so günstig war. Nur die Versicherer sind fies, aber als Jahresbeitrag ärgert mich das nur einmal im Januar.

An Ersatzteilen hat der Wagen einen Satz Scheibenwischer und einen 12 V Akku verbraucht.

Der nächste Abschnitt beginnt nun, wir peilen die 100.000 km an. Und speziell ich als Fahrer freue mich sehr auf die nächsten Kilometer, denn selbst nach knapp 3,5 Jahren steige ich jeden Tag gerne in meinen Jazz, der mir viel Spaß macht, selbst bei unangenehmen Fahrten im Stau oder schlechten Wetterbedingungen.
Wir alle fühlen uns in dem Wagen sicher und geborgen, nur meine Frau fängt ab 150 km/h regelmäßig an zu schwitzen.

Wirkliche Nachteile hat der Jazz Hybrid keine. Es gibt nichts was wir vermissen oder gerne verändern würden. Es passt einfach. In der Summe aller Eigenschaften ist der Wagen für uns alternativlos. Es gibt (zur Zeit) keinen anderen Wagen am Markt, der unsere Ansprüche derart perfekt erfüllen könnte.

IMAnuelle, Du bist "nur" ein Auto, aber trotzdem vielen Dank für die tolle Zeit.



Verfasst am: 29.03.2016, 06:20
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Vor nicht mal ganz einem Jahr hatte ich meine Bremsanlage komplett zerlegt, gereinigt, alle Führungen entrostet und neu gefettet.

Nun konnte ich mittlerweile wieder ein ganz leichtes Losbrechmoment an der Bremse spüren, wobei es noch nicht schlimm war und mein Verbrauch bisher auch noch nicht nach oben ging.

Gestern habe ich dann wieder auf meine Sommerreifen gewechselt und es traf mich fast der Schlag. Alle vier Führungshülsen der Vorderachsbremsen waren schon wieder fest. Ansonsten war aber alles soweit okay.
Hinten hingegen waren zwar die Führungshülsen gängig, dafür hatten die inneren Beläge sich festgesetzt und eine Seite war derart verkantet, dass der Belag schräg abgeschliffen wurde und sicherlich nicht mehr lange zu gebrauchen ist.
Die hinteren Bremskolben sind stark angerostet, deswegen ließ sich der Bremssattel schwer lösen.
Da die Belagträger schon gut angerostet sind, wird das Spiel für die Belagsführungen immer kleiner, deswegen hatten sich die inneren Beläge auch festgesetzt.

Während die vorderen Bremsen ganz locker die 100.000 km schaffen werden, kann ich die hinteren wohl spätestens nach 70.000 km erneuern. Wobei hinten schon der zweite Satz verbaut ist, der erste wurde ja wegen Gammel recht frühzeitig ersetzt.

Was Honda sich mit der Bremsanlage geleistet hat, ist mehr als eine Frechheit. Diese Fehlkonstruktion übersteht nicht mal die Zeit zwischen zwei Inspektionen. Welcher normale Mensch zerlegt überhaupt die Bremsanlage einmal im Jahr?

Zudem sind alle Bauteile schon stark verrostet, besonders hinten. Optisches Alter der Bremsanlage liegt bei rund 8-10 Jahren.

PFUI Honda. Das ist Schrott. Und zwar Schrott in Serie, da ich nicht der Einzige mit diesen Problemen bin. Der Wagen ist gerade einmal 3,5 Jahre alt und hat 50.000 km gelaufen. :(

Immerhin, nach der Revision fährt sich der Wagen wieder prima, die Bremse spricht auch wieder viel feiner an.
pn
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01.04.2016, 12:10
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Das mit der hinteren Bremse ist aber ein gäniges Problem. Die Bremsleistung ist einfach zu wenig an der Hinterachse.
Meine wurde bei 50Tkm auch noch mal auf Garantie gewechselt.

wollte jetzt nach 88Tkm die vorderen Beläge wechseln. Werde mir die Führungsstifte mal genau anschauen und am besten gleich wieder gut fetten.

Irgendwie bin ich auch am überlegen auf ITR Bremse umzubauen. :D


pn
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11.05.2016, 10:25
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Seit Oktober 2015 verwirrt mich die Akkuanzeige mit teil seltsamen Auskünften. Der Wagen selbst fährt aber soweit gut, der Verbrauch ist nach wie vor mustergültig.

Habe das aber in der Werkstatt checken lassen, hatte Videos gemacht.

Ergebnis:

Mein Hybridakku ist grenzwertig, innerhalb weniger Stunden wurde über einen Garantieantrag positiv entschieden.

Somit bekomme ich nach knapp vier Jahren und 52.000 km einen neuen Akku, der direkt aus Japan geliefert wird.

Nach reichlich Recherche wohl tatsächlich ein Einzelfall, von dem ich mir den Spaß am Wagen aber nicht nehmen lassen will, zumal der Jazz nach wie vor zuverlässig Dienst tut und es am Markt absolut kein vergleichbares Fahrzeug gibt.

Mein Dank an meine Werkstatt und speziell den Werkstattmeister, der durch Fachwissen und Kompetenz schnell der Ursache auf die Spur kam.

Danke auch an Honda für die schnelle und unbürokratische Entscheidung zu meinen Gunsten.


pn
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11.05.2016, 14:35
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Glückwunsch! So bleibt ein Hybrid auch weiterhin attraktiv!

pn
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19.05.2016, 17:49
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Glückwunsch zum neuen Akku

hätte ich nicht gedacht das honda nach 4 Jahren nen neuen Akku spendiert


pn
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24.05.2016, 05:25
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Rechne ich Honda auch hoch an, obwohl der Akku ja eh fünf Jahre Werksgarantie hat.
Da es ja gar keine Fehlermeldungen gab, hätten die mich munter bis nach der Garantie weiterfahren lassen können. So wird es ja leider auch oft gemacht.



Verfasst am: 14.07.2016, 05:26
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Also der neue Akku ist nun eingebaut. Die neue Halterung passte wohl gar nicht in den Wagen, also hat man neue und alte Halterung zerlegt und den neuen Akku in die alte Halterung gebaut. Die Inspektion an sich war wieder günstig, hat gerade einmal 200 € gekostet mit Wechsel von Motor- und Getriebeöl.

Gespannt war ich natürlich dann auf die erste Fahrt mit dem neuen Akku.

Tatsächlich habe ich keinerlei Unterschied im Fahrverhalten bemerkt. Keine flottere Beschleunigung oder etwas in der Art. Ich hatte nur den Eindruck, dass der Akku nach Anzeige nicht so schnell entladen wurde, also einfach länger Unterstützung liefert. Das muss ich aber erst weiter testen.

Der Verbrauch hat sich auch erst mal nicht geändert.

Also es funktioniert alles wie es soll, das ist schon mal sehr gut. Möge der neue Akku ewig halten. :)

Und meine postive Einstellung zum Jazz will ich natürlich behalten, genau wie den ganzen Wagen. Wirkliche Ausfälle gibt es schließlich nicht zu beklagen.

Ich bin ja ein kleiner Zweifler. Nun bin ich auch heute mit dem Wagen gefahren und merke überhaupt keinen Unterschied zu vorher. Als mein alter Akku geprüft wurde erzählte mir der Werkstattmeister, dass der Wagen sich auch nicht so gut fahren würde, er hätte gleich gemerkt, dass da was wäre.
Aber dann müsste der Wagen nun ja eigentlich besser oder anders fahren. Es ist aber alles wie immer.

Hatte gestern auch einige Dokumente erhalten und dann zuhause festgestellt, dass das nur Unterlagen für die Inspektion waren. Ich habe keinerlei Nachweis über den Wechsel des Hybridakkus in der Hand. Es steht auch nichts im Serviceheft. Bei meinem Civic habe ich über jede Garantiearbeit einen Ausdruck erhalten.
(Nachtrag: Die Werkstatt hat mir auf Anfrage gleich am nächsten Tag einen Nachweis über den Akkuwechsel zukommen lassen.)

Da ich vorher einige Stellen am alten Akku markiert hatte, konnte ich zumindest sehen, dass die irgendwo tatsächlich dran waren, zumindest wurde ein kleiner Deckel entfernt. Und man hatte am Ende vergessen die Abdeckung über dem Akku, also die Kofferrraumbodenplatte wieder einzuklipsen.

Tja, ist da nun wirklich ein neuer Akku drin? Mein Bauchgefühl meldet vorsichtig Zweifel an.


Entwarnung, ich denke die Elektronik und der neue Akku mussten sich erst mal bekannt machen und ausloten wo nun eigentlich voll und leer ist.

Nachdem ich heute zur Arbeit gefahren bin, habe ich den Akku im Stand voll geladen. Da war er laut Anzeige ungefähr halb voll. Beim alten Akku dauerte das dann 3-4 Minuten, beim neuen doppelt so lange. Auch konnte ich danach eine deutlich längere Strecke elektrisch zurück legen, sogar mit zwei elektrischen Beschleunigungsphasen , die ziemlich am Akku saugen.

Nach dem jetzigen Stand würde ich davon ausgehen, dass der alte Akku nur noch eine Kapazität von 40-50 % gehabt haben muss.

Verfasst am: 11.11.2016, 11:03
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Hier mal als Zusammenfassung meiner Beiträge aus einem anderen Forum, in dem ich regelmäßiger schreibe:

15.07.16

Nach nun vier Jahren Jazz habe ich mir die Kostenseite des Wagens nochmal kurz angesehen. Das ich nach nur drei Jahren meinen Civic gegen den Jazz eingetauscht habe und dabei natürlich draufgezahlt habe, lasse ich bei meinen Berechnungen einfach mal weg. ;)

Und da kann ich sehr zufrieden sein, denn der Wagen ist im Unterhalt sehr günstig. Besonders positiv fallen mir die Inspektionskosten auf. Im Durchschnitt habe ich jedes Jahr nur 166 € bezahlen müssen für die gute Leistung der Fachwerkstatt.

7,46 € Benzinkosten auf 100 km für ein voll familientaugliches Fahrzeug sind auch im Rahmen.

Nur die Versicherung ist frech und schlägt ordentlich zu. Das hat mich dazu bewegt die Vollkaskoversicherung schon nach drei Jahren herauszunehmen.

Im Durchschnitt über die gefahrenen und abgerechneten Kilometer habe ich 1,464 € pro Liter Benzin bezahlen müssen. Wäre ich meinen Civic weitergefahren, hätte ich bei diesem Spritpreis und gleicher Laufleistung 966,44 € mehr bezahlt und 660,13 Liter mehr verbraucht.

Somit habe ich über die ganze Zeit die Inspektionskosten locker wieder reingefahren.

Einzige zusätzliche Kostenpunkte für mich in den vier Jahren waren ein neuer 12 V Akku und neue Wischerblätter. Eine ordentliche Bilanz.

Nun fahre ich mit frisch gewartetem Fahrzeug und neuem Hybridakku weiter. Ich denke es wird ähnlich weitergehen, ggf. stehen bald mal neue Bremsen hinten an, die immer noch munter vor sich hin gammeln und viel Zuwendung brauchen. Dafür sind die Vorderen immer noch in sehr gutem Zustand und sollten die 100.000 km Grenze locker schaffen.

Übrigens verbraucht der Jazz trotz neuem Akku nicht weniger Sprit. Insofern ist es schon erstaunlich was die Elektronik noch aus dem alten und leistungsschwachen Akku herausgekitzelt hat.

20.07.16

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich meine Dashcam zum Werkstattbesuch gar nicht abgenommen hatte. Also mal die Aufnahmen gesichtet und da war dann doch eine ganze Menge drauf.
Klar, die haben viel hinten am Akku gearbeitet, deswegen gab es nur was zu hören. Teilweise recht prollige Gespräche, die ganz witzig anzuhören waren.
Dann noch eine Beschwerde eines Mitarbeiters über den komplizierten Zugang zum Wartungsintervallsystem. Anscheinend hatte er das Problem einen Service zu löschen, der noch gar nicht angezeigt wurde, den ich aber habe mitmachen lassen. Nämlich den Ölwechsel. Den Mitarbeiter sah ich dann später auch beim gewissenhaften Prüfen des Ölstandes.
Sehen konnte ich dann auch meinen ausgebauten Akku auf der Werkbank und dann schlussendlich die Probefahrt. Vorher hat der Meister noch einem Mitarbeiter erklärt wie man den Akku lädt. Der Meister selbst hat die Probefahrt durchgeführt.
Dabei hat er den Motor nicht geschont, der Wagen hat gut gebrüllt. Aber nun gut, nur so ist auch die volle Unterstützung des Akkus vorhanden. Ansonsten fuhr er sehr umsichtig, hat immer geblinkt und genau wie ich über einen Fahrer geflucht, der ohne zu blinken in seine Spur zog.
Werde die Dashcam jetzt immer drin lassen, finde das ganz interessant.

Mit meinem Wagen bin ich wieder zufrieden, das Mehr an Kapazität ist doch spürbar. Noch williger wechselt der Wagen in den e-Modus, fährt längere Strecken elektrisch, auch beim sachten Beschleunigen springt der Benziner nicht so schnell an.

Heute konnte ich über einen knappen Kilometer elektrisch bei 90 km/h "segeln". Ob nun Rückenwind oder kaum sichtbares Gefälle, der Wagen blieb im E-Modus, bis ich wieder ein bißchen mehr Gas gab.

Ich achte jedoch darauf nicht zu viel und zu oft elektrisch zu fahren und den Akkustand eher im oberen Drittel zu halten. Dadurch ist mehr Kraft beim Anfahren vorhanden und ich verspreche mir eine hoffentlich längere Lebensdauer. Den Ecomodus werde ich wie gesagt jetzt meiden.

29.07.16

Nachdem ich dem neuen Akku nun schon ein paar Kilometer auf den Zahn gefühlt habe, bin ich sehr zufrieden. Entgegen meiner vorherigen Aussage ist der Verbrauch nun doch gesunken. Denn auch ich musste mich wohl erst auf den neuen Akku kalibrieren.

Mit der neuen Tankfüllung bin ich nun bei 3,9 l/100km unterwegs. Solche einen Wert habe ich normalerweise nur unter günstigsten Bedingungen für eher wenig Kilometer erreicht. Nun kommt er aber beim täglichen Pendeln zur Arbeit zustande, ohne das ich merklich anders als sonst unterwegs bin.
Das sind dann doch rund 0,3 l/100 km weniger als vorher.

Seit der Reparatur ist der Akkustand nicht mehr plötzlich abgesackt, es wird immer eifrig geladen. Auch schlägt die Ladeanzeige stärker aus als vorher, der neue Akku nimmt auch höhere Ströme besser auf, speziell auch bei Stadttempo.

03.08.16

Seit insgesamt 7 Jahren fahre ich nun Honda, vier Jahre lang einen Hybriden. In dieser Zeit habe ich eine Menge erlebt, nicht immer nur Positives.

Gerade der Civic fing schon bei 5.000 km an Ersatzteile zu brauchen.

Nach 22.000 km hatte ich eine neue Heckklappe (wegen Lackmängeln), neue Scheiben und Beläge hinten (wegen festsitzender Bremse), neue Stoßdämpfer hinten (wegen quietschen und poltern), neue Kupplungsbetätigung mit neuem Kupplungsgeberzylinder (knarrt beim Kuppeln) und neue Domlager und Stoßdämpfer vorn (knarzende Geräusche beim Lenken).
Nach 26.500 km durfte der Wagen erneut in die Werkstatt. Wegen knarzenden Geräuschen aus dem Vorderwagen wurden die vorderen Stoßdämpfer und die Domlager (bereits zum zweiten Mal) auf Garantie getauscht.
Bei einer Laufleistung von 29.000 km bekam der Wagen ein neues Lenkgetriebe, welches durch Geräusche beim Wechsel der Stoßdämpfer und anschließender Probefahrt auffiel.
Dann macht sich der rechte Außenspiegel bemerkbar, das elektrische Anklappen streikte immer öfter, ein Bauteil musste getauscht werden.
Und nun halt mein Jazz, der auch schon frühzeitig neue Bremsen hinten erhielt und jüngst einen neuen Hybridakku.

Mit Teilen und Arbeitslohn hätten mich all diese Reparaturen sicherlich um die 7-8.000 Euro gekostet. Wobei ich das nur sehr grob überschlagen habe. Dafür bekomme ich heutzutage schon komplette Fahrzeuge neu zu kaufen.

Spricht das nun für einen Honda? Tja, tatsächlich irgendwie schon. Denn Honda hat nie Stress bei Garantiefreigaben gemacht, so ärgerlich die Mängel auch waren. Zudem gab es nie Probleme mit der Zuverlässigkeit an sich.

Wahrscheinlich hat sich Honda mehr über mich pingeligen Fahrer geärgert als ich mich über die Fahrzeuge.

Mein Jazz fängt nun doch langsam an auch mal etwas zu knarzen und zu klappern. Aber wie gesagt, ich bin pingelig. Viele würden das nicht mal bemerken, wie ich vermute.

Mein Fazit: Ich werde vielleicht sogar wieder ein Honda Fahrzeug kaufen, denn die Technik selbst ist grundsolide.

05.09.16

Aus dem Urlaub zurück hat der Jazz wieder gute 1.500 km mehr auf dem Zähler, die fast auschließlich auf Autobahn und Bergstrecken erfahren wurden.

Wenn auch teilweise laut brüllend wurden alle Aufgaben wieder gut bewältigt.

Nur einen Schreckmoment gab es dann doch. Ich wollte auf der Landstrasse einen LKW überholen, wie ich es schon etliche Male vorher gemacht habe. Also Blinker links und Vollgas, denn es ging eine leichte Steigung hoch.
Ich habe mich dann über den schwachen Vortrieb gewundert, ich hatte glatt überlegt den Überholvorgang abzubrechen.

Tja, der Hybridakku war gerade leer, zudem schaltete sich der Klimakompressor gerade zu. So werde ich wohl nur noch ca. 75-80 PS zur Verfügung gehabt haben, die für ein vernünftiges Überholen nicht mehr ausreichend waren.

Bei einem Hybridfahrzeug muss man doch genauer auf den Akku achten und die Fahrweise an den Ladezustand anpassen. Ich denke im Bergigen würde ich nicht unbedingt einen Hybriden kaufen, da ich mich bei einem Fahrzeug 1.0 immer auf die volle Leistung verlassen kann. Sicherheit geht da vor Spritverbrauch.

Der dann auch wieder recht niedrig war. 5,5 Liter/100 km waren es ungefähr im Durchschnitt, ein guter Wert für diese Strecke und die gefahrenen Geschwindigkeiten.

15.09.16

Eigentlich wollte ich ja bis zum bitteren Ende durchziehen aber letztlich bin ich doch schwach geworden.

Ich konnte die gammligen hinteren Bremsscheiben an meinem Jazz nicht mehr ertragen, auch wenn die Bremswirkung an sich noch okay ist.

Für nicht mal 100 € habe ich mir feinste Ware von ATE besorgt und tausche diesmal Scheiben UND Beläge aus. Nicht nur die Scheiben, wie es die Werkstatt gemacht hat, so dass die bereits versauten Beläge die neuen Scheiben auch gleich wieder ruiniert haben.

Zudem rosten ATE-Scheiben lange nicht so schnell wie der Honda-Schrott.

Wobei wirklich die ganze Bremsanlage im Jazz ein Graus ist. Am WE hatte ich den Vergleich zum über 10 Jahre alten Peugeot 107 meiner Frau, bei dem ich die Bremsen neu gemacht habe.

Bei mir sind alle Bremssättel und vor allem die Belaghalter schon stark verrostet. So stark, dass ich die Haltebereiche für die Federklammern der Belagführungen nachfeilen musste, damit die Klammern überhaupt wieder passen und somit die Beläge nicht wieder klemmen.
Nicht so beim Peugeot. Da ist alles noch völlig in Ordnung, die Anlagepunkte rostfrei, ich musste nichts nacharbeiten. Alt raus, neu rein, fertig.

17.10.16

Kurze Zwischenmeldung.

Über 4.000 km habe ich nun mit dem neuen Hybridakku runter, der Akku hat sich gut ins Team integriert und hat somit die Probezeit bestanden.
Hier im Flachland hat man wirklich das Gefühl, dass der Akku nicht leer zu kriegen ist. Gefühlt würde ich fast denken, dass der alte Akku selbst im Neuzustand nicht ganz so gute Leistungen gebracht hat.

Trotz einstelliger Temperaturen morgens und abends liegt mein Verbrauch immer noch sicher unterhalb von 5 Litern, damit bin ich sehr zufrieden.

Gestern kamen die Winterpuschen drauf, dabei habe ich mir die Bremsen angeschaut, die nach meiner letzten Großrevision noch in einem guten Zustand sind. Also alles so gelassen, erst im Frühjahr geht es wieder an die Komplettzerlegung, dabei werden dann hinten Scheiben und Beläge vorsorglich gewechselt, da zwar noch reichlich Bremsbelag vorhanden ist, die Scheiben aber grausig aussehen. Bremswirkung ist aber vorhanden, wahrscheinlich würde ich die HU bestehen.
Ich wechsle also nur, weil mir die Bremsen optisch nicht zusagen.
Vorne blinkten mich hingegen glatte und kaum abgefahrene Scheiben an, die Beläge sind noch reichlich dick. Wenn das so weitergeht setzte ich die Prognose für den ersten Wechsel auf rund 150.000 km an.

Ansonsten funktioniert alles am Jazz weiterhin einwandfrei, ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Fahrzeug.

Ganz nebenbei linse ich jedoch schon mal nach potentiellen Nachfolgern. Da Toyota bei uns reichlich geklaut wird bleibt momentan für mich eher Kia und Hyundai in der Auswahl. Niro und Ionic gefallen mir auch deutlich besser als die entsprechenden Toyoten.

30.10.16

Unser einwöchiger Urlaub führte uns mal wieder an die Nordsee, dies war die erste Urlaubsreise, die ich komplett im normalen Modus gefahren bin.
Der Verbrauch war hin und zurück mit 5,1 l/100 km laut BC so günstig wie noch nie, immerhin gefahren bei meist einstelligen Temperaturen und auf Winterreifen. Das Tempo lag wie immer bei eingestellten 120 km/h (laut GPS, Tachoabweichung hier 5km/h).
Der Tempomat reagierte schön flott und passte nach Baustellen das Reisetempo immer zügig und ohne hohe Drehzahlen an. Da macht er seine Sache fast besser als ich manuell mit dem Gasfuß.

Auch meine Frau ist als ungeübte Hybridfahrerin mal ein längeres Stück Autobahn mit meinem Wagen gefahren. Den Verbrauch hat das nicht negativ beeinflusst.

Den Eco-Mode werde ich wohl wirklich nicht mehr verwenden. Einzig beim Anfahren muss man sensibel sein, da sonst die Anfahrkupplung ordentlich zuhackt und gern mal das volle Drehmoment an die Vorderachse schickt. Meist greift dann auch das ASR ein und mahnt blinkend zur Beherrschung.

Der Verbrauch steigt jedoch im normalen Modus nicht an, der Wagen lässt sich genauso sparsam bewegen, der Ecomode mag sich zwar etwas sanfter fahren ist aber verbrauchstechnisch eher ein Fake.

02.11.16

Seit einiger Zeit blinkt mich die Inspektionsanzeige an, Code "8". Bedeutet der Wagen wünscht einen neuen Luftfilter. Also heute morgen schnell an die Werkstatt rangefahren, Filter gewechselt, Inspektion resettet und 40 € da gelassen.
Nach genau 59.000 km ist so ein neuer Luftfilter schon mal okay.

Dafür ist ein längst abgeschafft geglaubtes Problem wieder aufgetaucht. Nach den Reset der Meldung "8" tauchte sogleich "A" in 3.500 km auf. Das deutet auf den nächsten Motorölwechsel hin, den ich erst vor 5.500 km habe machen lassen.
Man sagte mir in der Werkstatt ich könne auch überziehen, aber darauf will ich mich während der Garantie lieber nicht einlassen.

Aber nach der Garantie gibt es Ölwechsel nur noch jährlich, egal was der blöde BC mir anzeigt.

08.11.16

In einem anderen Forum schreibe ich mit einem Berliner Jazz Hybridfahrer. Der Wagen ist im gleichen Alter wie meiner und die Laufleistung ist auch ähnlich.
Nach meiner Empfehlung besuchen wir sogar die gleiche Werkstatt.
Auch dort habe ich über meinen getauschten Hybridakku berichtet. Und da ja die Garantie bei uns beiden bald endet, hat der Berliner Fahrer auf mein Fahrzeug hingewiesen und sich einen Akkutest gewünscht.

Dieser wurde auch durchgeführt, bei ihm ist alles in Ordnung. Was mich natürlich entspannt, weil mein Fall dann wohl doch eher zu den Ausnahmen zählt.
pn
Gast 
11.11.2016, 11:03
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